2027006 (E3) Emei-Methode
12.02.2027 bis 14.02.2027
Beratungsstelle für natürliche Geburt
München,
Beschreibung
Sonnenaufgang, Wolkenmeer, Buddhaglanz und Heiligenleuchte sind die vier berühmten Naturerscheinungen des Emeishan, dem berühmten buddhistischen heiligen Berg „der geschwungenen Augenbraue“.
In den Emei-Übungen, die in die beiden Sequenzen „Himmel“ und „Erde“ unterteilt sind, werden kraftvolle Pfahlhaltungen (zhanzhuang) mit Finger- und Handbewegungen, dem Sprechen von Lauten und feinen inneren Bewegungen kombiniert, wobei schlängelnde Kräfte eine große Rolle spielen. Es finden sich zahlreiche Bezüge zu Leitbahnen und Akupunkturpunkten, aber auch zu Elementen, die dem Buddhismus, Konfuzianismus und Daoismus entstammen.
Die Verbindung von Dehnungen, feinen, schlängelnden Kräften und dem Sprechen von Lauten erzeugt eine sehr subtile, kräftigende, ausgleichende und Qi-anregende Wirkung. Von der äußeren Bewegung her sind die Übungen nicht schwierig, innerlich haben sie jedoch großes Entfaltungspotential. So können z. B. Haltungen wie „den Buddha anbeten“ tiefe innere Ruhe entstehen lassen; Sonnenaufgang, Wolkenmeer, Buddhaglanz und Heiligenleuchte stehen daher auch als Metapher für die geistige Befindlichkeit, die sich bei der Praxis der Emei-Übungen in einem guten Übungszustand einstellen kann.
Jiao Guorui erlernte die Emei-Methode bei seinem Lehrer Zhou Qianquan und bearbeitete sie für das Lehrsystem Qigong Yangsheng.
Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet,
etwas Erfahrung mit Qigong ist hilfreich.
In diesem Kurs werden beide Übungssequenzen wiederholt.
Dieser Kurs wird als Teil des Weiterbildungsprogramms der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V. anerkannt.