Lautübungen werden schon in historischen Überlieferungen als Einzelmethoden und als Bestandteil vieler anderer Methoden erwähnt.
Kennzeichnend für diese Methode ist die Anwendung von Lauten, die unhörbar oder hörbar gesprochen werden. Die Methode umfasst sowohl die traditionelle Übungsweise im Sitzen-in-Stille, wie auch eine spätere Entwicklung in Verbindung mit einfachen körperlichen Bewegungen.
Die zu den Lauten praktizierten Bewegungen sind einfach, und man kann sich leicht auf die innere Bewegung konzentrieren. Beim Ausatmen werden die Laute artikuliert, die durch Vibration innere Wirkungen im Sinne der Regulation hervorrufen.
Der Bezug zu Leitbahnbereichen und Akupunkturstellen der einzelnen Funktionskreise wird dort besonders deutlich.